zur startseite  
Das Projekt Geschichte Caligari heute Filmstadt Weißensee der Film Pressespiegel Kunst für Dr. Caligari Aktuelles Fotogalerie Links Kontakt / Impressum
 
 

 

Aktuelles
 
 
April 2012

Das Kulturzentrum Brotfabrik befasst sich in eigenem Auftrag seit Jahren
mit Projekten zum Caligari-Film und -Platz. Ein wenig kann dies mit
'Artist in Residence' verglichen werden. Zur Zeit arbeitet der
Filmmacher Herwig Kipping (http://de.wikipedia.org/wiki/Herwig_Kipping)
an einem entsprechenden Vorhaben. Einen Text (Stand 03.04.2012) dazu
veröffentlichen wir mit seiner freundlichen Genehmigung:

 

- Die Caligari-Revolution -

"Das Cabinet des Dr. Caligari"ist eine Singularität, ein Glücksfall, furioser
Auftakt und Höhepunkt des deutschen expressionistischen Films, der als der
beste Film der Welt galt. Verzerrte Kulissen, starke Stimmungen, drohende
Schatten, der direkte Blick in das Innenleben eines Menschen, der in einer
Phantasiewelt lebt, die Ablehnung repressiven Autoritäten, das Zerbrechen
aller Ketten und Fesseln, die Zertrümmerung alter Formen und erstarrter
Konventionen, der Aufschrei nach einer besseren Welt, Paukenschlag, Fanal
und Flaggschiff einer radikal-synästethischen Neugestaltung, einer Umwälzung,
eines Umbruchs in einer welthistorischen Krise und Zäsur, mit dem Drang sich
zu erneuern, konsequent und radikal- eine Revolution.

Du mußt Caligari werden!

Lebe deinen Traum! - werde Bundeskanzler, Superstar, Traumtänzer, Außerirdischer!
Werde, was du willst! Wir schaffen die Freiheit eines jeden als Vorraussetzung für
die Freiheit aller, eine neue solidarische Gemeinschaft Gleichgesinnter, für die
Freiheit, Demokratie und Menschenrechte eine völlig neue Qualität bedeuten,
eine basisdemokratischen Freiheitsbewegung, das "Hollywood für Jedermann". Wir
erzeugen gruppendynamische Effekte in der Vorbereitung, Durchführung und
Simulation einer Spielfilmproduktion als soziales Projekt und Netzwerk für den
Aufstieg, entwickeln kreative Fähigkeiten und Fertigkeiten, fördern Qualifikation
und Begabung, erschaffen eine Zukunftsperspektive, den Traum einer menschlicheren
Welt in gleichberechtigter Partnerschaft, sozialer Gerechtigkeit, "Entwicklungs-Hilfe
zur Selbsthilfe" eines Jeden für den Aufstand/ die Revolution seiner Verhältnisse, um
den göttlichen Funken der Inspiration, die sein Leben verändert, als Geburtsrecht
eines Jeden zu einem Flächenbrand zu entfachen, Welten-Schöpfer zu sein, für die
wahre Demokratie und Freiheit aller Menschen; die Caligari-Revolution als der erste
Schritt auf dem Wege zur Macht - zu deinem wahren Selbst, der Beginn Deiner
Herrschaft, - zur Revolution deiner Selbst, die Dich in den Stand versetzt zu wahrer
Autonomie und Selbstbestimmung, den Sieg über das alte egoistische ICH, zu einem
künstlerisch kreativen Leben: Creator zu werden, der Schöpfer Deiner eigenen Welt,
der Superstar deines eigenen Lebens als Meisterwerk.

Der Kalighi- Aufstand

Kali-ka, die Schwarze Mutter des Todes und der Liebe, ist die zentrale Hauptfigur der
Caligari-Revolte. Kali ist die Himmelswandlerin, Lebensspenderin und Verschlingerin,
Schoß und Grab, Geburt und Tod, Fluch und Todesschrecken, Schatzhaus und Blutmeer
der Schöpfung, Flux und Chaos, Tohuwabohu und Ursprung. Kali schreibt die Magischen
Buchstaben des Alphabetes auf die Schädel ihrer geköpften Opfer, die ihr wie ein
Gebetskranz um den Hals hängen: In diesem Augenblick, nach dem Ende der letzten
Götterdämmerung wird die Erde sich öffnen und Kalighi steigt empor auf einen weißen,
geflügelten Ross, mit einem flammenden Schwert vernichtet sie das Böse und erhebt die
Menschheit zur Königin der Herzen, erhebt den Frieden und die Liebe der gereinigten
Welt in den Himmel. Kali-ka ist die Seele Ka, unser zweites, anderes Ich, der
Doppelgänger-Zwilling, das im Spiegelbild sichtbare höhere Selbst, das jeder Mensch
braucht, um ein Gott werden zu können. "Möge dein Ka leben", sagt der Lebendige zu
dem Toten, "und mögest du Millionen Jahre leben, die Liebe im Herzen und das Gesicht
zur Windrose gewandt, um dich einzufügen in den ewigen Gang des Kosmos.
"


 

© brotfabrik